Solidarische Hühnergemeinschaft
Solidarische Hühnergemeinschaft

Warum solidarische Landwirtschaft?

Nachfolgendes Zitat umschreibt die Idee dahinter sehr gut:

 

" Im Zentrum der Solawi-Idee steht die Erhaltung der bäuerlichen Landwirtschaft bei fairen Löhnen und einer hohen biologischen Vielfalt.

Das Ziel ist der Aufbau und Erhalt eines gesunden, überlebensfähigen Hoforganismus und nicht ein maximaler Ertrag zu günstigen Preisen"

 

Gesa Maschkowski, Solawi Bonn

Hühnerpate werden

Hurra, ich hab ein Huhn und nichts zu tun.....

 

Wir kümmern uns um die Hühnerdamen und die Paten dürfen die leckeren, nachhaltigen Eier genießen. Bei uns leben Zweinutzhühner so vermeiden wir die Tötung der männlichen Küken. Die Hühnerdamen freuen sich auch immer über Besuch! Ein Bänkle steht bereit...

  • Hühner-Post: Bilder und Infos rund ums Hühnerleben
  • Erlebnis-Ort Bauernhof: Hof-Feste, Besucher-Bank, ...
  • Mit-Bauer sein: mitgestalten und erleben
  • leckere Eier vom glücklichen Huhn

So funktioniert´s:

Die Betriebskosten für eine Legeperiode werden von den Hühner-Paten übernommen. Im Gegenzug erhalten dies alle 3 Monate einen Rundbrief, und nehmen Anteil am Hühnerleben. Nicht zuletzt bekommen Sie natürlich leckere Hühnergeschenke.....

Mehrwert für die Paten (im Vergleich zum normalen Bio-Ei):

  • Hoffeste und monatliche Mitmachtage (freiwillig)
  • Kontakt zum Hühnerhof, Hintergrund-Infos
  • Neues Ausflugsziel: Hühnerbeobachtungs-Bänkle
  • Rundbrief mit Bildern von der Hühnerbande
  • keine Tötung der männlichen Küken
  • kleine Tierbestände mit maximal 100 Tieren je Stall (statt 3000)
  • Haltung im Wanderstall mit Wechselweide
  • regionale Erzeugerstrukturen
  • Kunterbunte Eier in allen Farben und Größen

Mehrwert für uns (die Hühnerbauern)

  • Wertschätzung unser Arbeit durch direkten Kundenkontakt
  • Rückmeldungen und Anregungen durch Paten
  • Gleichmäßige, gesicherte Einkünfte für ein Jahr
  • Keine saisonalen Absatzschwankungen
  • Alle Eiergrößen finden Abnehmer (S+XL Eier sind schwer zu vermarkten)
  • Unabhänigkeit von Marktzwängen
  • Chance Alternative Projekte umzusetzen
  • Unterstützung durch Paten (Urlaubsvertretungen, Baugruppen, ...)
  • Spannende Menschen und anregende Gespräche

 

Die Bieterunde ermöglicht die Solidarität unter den Hühnerpaten. Für einen Jahreszeitraum werden die Gesamt-Kosten ermittelt und durch die Anzahl der Hühner geteilt.Jeder bestimmt seinen Kosten-Anteil je Huhn selbst. In einer geheimen Bieter-Runde gibt jeder sein Gebot ab. Dies geschieht solange, bis der benötigte Gesamtwert erreicht wird.

Die Bieterrunde findet auf der 1. Patenversammlung statt.

 

Beispielrechnung pro Jahr bei 106 Hühner:

Direktkosten ( Hühner, Futter, u.s.w.): 8063 Euro

Betreuungs-Kosten                             7290 Euro

Investitionskosten:                             2375 Euro

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                                                      17.728 Euro

 

Monatlicher Richtwert: 17.728 :106 : 12 = 13,94 Euro

(Dies ist nur eine Beispielrechnung und kann je nach Anzahl der Paten und der Auswahl der Hühnerrassen variieren)

 

Das Konzept basiert auf der Idee der "Solidarischen Landwirtschaft"

Hier gibt es weitere Presse Info´s zum Projekt:

blix_april17_web.pdf
PDF-Dokument [214.1 KB]
Schwäbische Zeitung 14.02.2017.pdf
PDF-Dokument [187.3 KB]

Ein kurzer Beitrag über uns und unsere Motivation:

Landesschau Baden-Würtemberg vom 24.04.2019 ab Minute 20!

Der Film ist von 2017 und wurde nochmals gesendet!!

Haare sind inzwischen etwas länger.. :-)

Flugsaurier-Menü vom Bruderhahn:

Wir öffnen unsere Küche für ein kulinarisches Erlebnis:

Hier gibt es weitere Infos

Weitere Solawis in der Region:

Solidarische Landwirtschaft Ravensburg e.V

Argenbühl / Baldenhofen

Friedrichshafen / Raderach

Sigmarszell / Lindau

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©unser Familienhuhn, Siegbert Gerster